3D-Drucker Zubehör

Zubehör und Zubehörteile für den perfekten 3D-Druck mit dem eigenen FDM-Drucker

 

Wenn man sich einen eigenen FDM 3D-Drucker zulegt, steht man meist auch vor der Frage, welches 3D-Drucker Zubehör eigentlich noch zusätzlich benötigt wird. Denn ein Drucker alleine sichert noch kein gutes Druckergebnis.

In den meisten Fällen gibt es hier und da ein paar Schwierigkeiten die es zu lösen gilt. So wie z. B. verstopfte Extruderdüsen, rutschige Druckplattformen und die richtige Software.

 

3D-Drucker Zubehör

 

Verstopfte Düsen

 

Eine verstopfte Extruderdüse* ist sehr ärgerlich. Man achtet nicht auf den Drucker und denkt der Druck läuft, nach Stunden dann die große Überraschung: es wurde nichs oder nicht alles gedruckt. Die Produktion ist fehlgeschlagen, weil die Druckerdüse verstopft ist.

Das kann schnell passieren, durch falsche Temperatureinstellungen, falsches oder verschmutztes Filament, oder einfach durch unvorsichtige Düsensäuberung. Was kann man in so einem Fall tun?

Im besten Fall hat man einen speziellen Düsenreiniger zur Hand. Mit diesem bohrerähnlichem Werkzeug kann man die Düse einfach reinigen. Empfehlenswert ist dabei ein Reinigungs Kit*, welches mehrere Bohrer für verschiedene Düsendurchmesser vorhält.

Mit dem für die Düse passenden Bohrer sticht man anschließend die Düsenöffnung wieder frei. Der Druck kann weitergehen, oder wieder neu angesetzt werden.

Hat man keinen passenden Düsenreiniger zur Hand, kann man auch versuchen mit einfachem Draht die Düse zu reinigen. Wie das gehen kann, seht ihr hier im Video von Community Conrad.

 

Optimale Druckunterlage - Druckplatte

 

Ein weiteres häufig aufkommendes Problem sind Fehldrucke durch Ablösung des Bauteils von der Druckplatte. Das kann verschiedene Gründe haben.

So kann die Temperatur im Drucker nicht richtig eingestellt sein, sodass das Filament zu kalt ist und nur auf die Platte aufgelegt wird, statt leicht zu verkleben. Weiter kann der Abstand von Extruderdüse und Druckplattform zu groß sein oder eine schlechte Druckplatte verwendet werden.

Abhilfe schafft neben guter Parametereinstellung und Nivellierung der Bauplattform eine qualitativ hochwertige Druckoberfläche. Eindeutig zu empfehlen ist da das Surface von BuildTak*.

 

BuildTak ist kompatibel mit den häufig genutzten Materialien ABS und PLA sowie einigen weiteren Werkstoffen. Es schützt die Bauplattform vor Verunreinigungen und sorgt für eine sehr gute Haftung von Bauteil und Druckoberfläche. Die Unterlage ist hitzebeständig und kann für viele Druckvorgänge genutzt werden.

Allerdings verliert BuildTak nach einiger Zeit seine Haftwirkung zur Bauplattform hin. Dadurch wellt sich die Unterlage dann an den Ecken nach oben und verrutscht beim Druck.

In diesem Fall sollte das Surface durch ein neues ersetzt werden. Es sind aber auch so mehr als 100 Drucke mit einer Unterlage machbar.

 

Spatel, Zange und Messer

 

Um Bauteile von einer gut anhaftenden Druckplatte zu lösen, empfiehlt sich ein Spatel*. Denn die gedruckten Strukturen können bei guten Einstellungen und Arbeitsmaterialien sehr stark an der Druckunterlage festkleben.

Dann einfach mit dem Spatel am Fuß des Bauteils ansetzen und mit leichtem Druck und ggf. leichtem hebeln das Objekt ablösen. Dabei sollte aber auch darauf geachtet werden, die Druckunterlage nicht zu zerkratzen und den Spatel nicht zu verbiegen.

Wichtig sind auch kleinere Zangen*. Nach dem Druck muss meist dann doch die eine oder andere Stützstruktur entfernt oder das Druckerfilament gekappt werden. Dazu sind natürlich handelsübliche Seitenschneider* geeignet. Andere Nacharbeiten wie Schleifen, Feilen und Polieren kann man gut mit einem elektrischen Modellbau- und Gravierset ausführen.

 

Ein Messer oder Skalpell* ist ebenfalls sehr hilfreich um feine Kunststofffäden vom Modell oder von der Düse zu entfernen. Diese Fäden treten bei falschen Temperatureinstellungen relativ häufig auf und sehen am Modell sehr unschön aus.

 

Software

 

Neben dem 3D-Drucker ist für einen 3D-Druck auch eine zusätzliche Slicer-Software unbedingt notwendig, um überhaupt drucken zu können.

Eine gute und kostenlose Software bietet Autodesk mit Printstudio an.

Es gibt aber auch kostenpflichtige Slicer wie Simplify3D*.

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